LED-Laufschrift, 0,2 x 11 m, Weimar 2004


Auf dem Dachboden eines Weimarer Barockhauses, in dem sich auch die ACC Galerie befindet, wurde 2004 bei Renovierungsarbeiten der nahezu vollständige Briefwechsel eines ehemaligen Bewohners des Hauses aus den Jahren 1946–1960 gefunden.

Der Schriftsetzer Emil Ulbrich hatte alle eingehenden Briefe und manuell angefertigte Kopien seiner eigenen Briefe geordnet abgeheftet. Sein Sohn konnte ermittelt werden und mit ihm gemeinsam wurden die Texte transkribiert.

Deren erster Teil, der von der unmittelbaren Nachkriegszeit handelt, wird an der Hausfassade gezeigt. Er entwickelt trotz einfacher Erzählweise eine fesselnde Dramatik und beschreibt hautnah eine Zeit, die unmittelbare Nachkriegszeit, die im Allgemeinen aus dem öffentlichen Gedächtnis verdrängt wurde. Der gezeigte Briefwechsel füllt eine Lücke in der geschichtlichen Wahrnehmung Weimars.

 

Vorausgesetzt, dass er noch dort ist

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